Energiewende

Energiewende

Immobilienwirtschaft und Energiewende

Ende 2015 bekannten sich 195 Länder im sogenannten Pariser Klimaabkommen gemeinsam zu einer globalen Klimapolitik. Österreich setzt weiterhin ein klares Signal in Richtung erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Auch wenn in den nächsten Jahren durch immobilienwirtschaftlich interessante Themen wie die Digitalisierung und Automatisierung der Industrie der Stromverbrauch steigen wird; bis 2050 soll die Energiewende real geworden sein: Wind, Sonne und Wasser werden in Österreich die Energie-Bezugsquellen sein.

Vier vorrangige Handlungsfelder

Ausblick

Um Österreich zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen, davon 80 Prozent aus Solar- und Windenergie und der Rest aus Wasserkraft, müssen die skizzierten Handlungsfelder eng aufeinander abgestimmt werden.  Diesen Prozess volkswirtschaftlich zu gestalten, ist Aufgabe der Politik, ebenso wie die Sicherstellung der Finanzierung der notwendigen Netzergänzungen. Denn sowohl die überregionalen Stromtrassen als auch das regionale und kommunale Verteilernetz müssen massiv ertüchtigt werden, um die schnell wachsende Menge dezentral erzeugter Ökoenergie aufnehmen zu können. Die derzeitigen Ökostrom-Subventionen müssen zum Ausgleich im Verhältnis ihres Beitrags zur Energieversorgung angepasst werden.

Auf der anderen Seite muss die Industrie dafür sorgen, dass die erneuerbaren Energien wettbewerbsfähig werden.

„the blue way“ heißt in Bezug auf die Energiewende: Einzelinteressen einem zielorientierten, gemeinsamen Prozess unterzuordnen, wobei die Ziele im Prozessverlauf regelmäßig hinterfragt und gegebenenfalls optimiert werden müssen. Das sture Festhalten an bestehenden Regeln und Richtlinien wird nicht zum Erfolg führen.